Kostenfreie Stellplätze in Städten sind oft schwer zu finden. Hier hat man nur an Wochenenden oder nach 20 Uhr eine Chance – wenn überhaupt. Die ersten Ansprechpartner, die auf der Suche nach Gratis-Plätzen helfen können, sind Bekannte, Familienmitglieder, Nachbarn oder Freunde in der Stadt. Denn Anwohner geben ihre Geheimtipps mit Sicherheit nicht preis, aber Bekannte haben vielleicht eine Empfehlung parat. Gratis-Parkplätze findet man zuweilen auch vor den Hochschulen und Universitäten der großen Städte oder vor größeren Ämtern. Auch an den Stadträndern kann man unter Umständen Plätze finden. In manchen Parkhäusern in Städten lässt sich zu manchen Zeiten kostenlos parken: zum Beispiel abends oder am Wochenende. Einige Parkhäuser bieten auch einen speziellen Abendtarif an.

Manch einer sucht aber einen zentraleren Stellplatz oder die Parkplatznot ist so groß, dass viele Autobesitzer bereits illegal in zweiter Reihe, um die Ecke herum, auf Wendeplatten oder im Parkverbot ihren Wagen abstellen. In diesem Fall hilft eventuell ein Blick ins Internet. So kann man nämlich in Portalen der betreffenden Städte fragen, ob es Möglichkeiten gibt, kostenfrei zu parken. Wenn man freundlich auftritt, erhält man vielleicht einige Tipps. Auch Homepages von Städten oder Veranstalter weisen mitunter auf Gratis-Stellplätze hin. Plant man eine Reise, lohnt sich ein Blick auf Reise-Foren, wo Urlauber ihre Erfahrungen beschreiben.

Inzwischen gibt es außerdem Internetportale, in denen bundesweit kostenlose Parkplätze verzeichnet sind. Dort kann man das Bundesland und die betreffende Stadt eingeben und dann eventuell fündig werden. Die Portale nennen die Anzahl der Parkplätze, vermitteln eine Wegbeschreibung und geben Auskunft darüber, ob auf den Stellplätzen unbegrenzt lange geparkt werden darf. Es finden sich nicht nur kostenfreie, sondern auch einige billige Angebote darunter sowie Hinweise auf Plätze, auf denen man begrenzt mit Parkscheibe das Auto abstellen kann. In die Portale lassen sich auch leicht eigene Hinweise auf kostenfreie Parkplätze eingeben. Die Empfehlungen und Anfahrtsbeschreibungen kann man sich außerdem gegen eine geringe Gebühr auf das Handy oder das Navigationsgerät laden. Wer trotz allem auf der Suche nach einem Stellplatz in der Großstadt nicht fündig wird, kann versuchen, den öffentlichen Nahverkehr und das Auto zu kombinieren. So lässt sich zum Beispiel an der Grenze des Stadtkerns oder an Universitäten das Auto kostenlos parken. Für den Rest der Wegstrecke kann man die U-Bahn nutzen. Viele Städte bieten nämlich für wenige Stationen Kurzstreckentickets an, die erheblich billiger sind, als die Parkgebühr in den zentralen Parkhäusern oder auf Stellflächen im Stadtkern.

Manch einer sucht allerdings gar keine Parkplätze in einer anderen Stadt, sondern direkt in seiner Umgebung am Heimatort. Hier kann ein Inserat im örtlichen Amtsblatt oder im Supermarkt helfen. Es wird sich zwar kein kostenfreier Stellplatz finden lassen, aber vielleicht ein gutes Angebot. Außerdem gibt es auch für Anwohner im Internet Börsen, in denen sie sich nach Parkplatzvermietungen in ihrer Nähe umsehen können. Über diese Börsen lassen sich auch Garagen für die kalten Tage finden.